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ZaR bietet mehr Reha als je zuvor
Zentrum für ambulante Rehabilitation eröffnet „trockengelegten“ Erweiterungsbau


Münster, 15. Juni 2015. Mit rund 100 Gästen feierte das ZaR am Wochenende (13.6.2015) die Eröffnung des Erweiterungsbaus an der Grevener Straße. Teilnehmer am Festakt waren Barbara Steffens, Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW und Oberbürgermeister Markus Lewe, die Grußworte an die Besucher richteten. Christoph Wolters, Geschäftsführer des ZaR, und Thomas Keck, Erster Direktor der DRV Westfalen, freuten sich sehr, dass das Gebäude nun in Betrieb gehen kann. „Der Start war nicht ganz einfach: Die erste Eröffnungsfeier war für September letzten Jahres geplant, doch dann hat die Hochwasserkatastrophe im Juli uns einen Strich durch die Rechnung gemacht“, erläuterte Christoph Wolters. Damit war aber auch das Motto der Feier gesetzt: „Trockengelegt“ ist die Veranstaltung überschrieben, die neben der offiziellen Eröffnung den Besucher Führungen durch die neuen Bereiche und zum Abschluss Leckeres vom Grill bot. Im Rahmen seiner Ansprache wies der Geschäftsführer des ZaR auch auf die Spendenaktion des ZaR „Gemeinsam HERZlich“ hin. Der Erlös kommt dem Verein für Herzkranke Kinder zu Gute.
Fast 7  Millionen EUR hat das ZaR investiert und kann den Patienten zukünftig ein breites Angebot an einem Ort bieten. Mehr als 2000 qm sind für die Behandlung von Patienten dazu gekommen. Diese werden vor allem für berufsorientierte Rehabilitationsmaßnahmen genutzt. Hier können zum Beispiel Dachdecker auf einem nachgebildeten „Trainingsdach“ unter nahezu echten Bedingungen ihre Fähigkeiten für die Arbeit wiederherstellen. Für den beruflichen Wiedereinstieg nach Rückenverletzungen ist das ZaR mit dem Rückenzentrum und Zentrum für integrative Schmerztherapie  gut aufgestellt: Hier finden die Patienten modernste Therapie-, Behandlungs- und Trainingsmöglichkeiten. Der zuständige Oberarzt Dr. Michael Marks  bietet seinen Patienten an einem Ort ein breites Spektrum an, wie Physio- und Elektrotherapie, Moorbäder oder die  Infiltrationstherapie, bei der Akute Beschwerden mit Spritzen direkt in den Rückenmarkskanal behandelt werden. Für alle Angebote gilt: Die Wege im ZaR sind so konzipiert, dass der Patient so schnell wie möglich am richtigen Ort ist und keine weiten Strecken laufen muss.
Wer die neuen Bereiche in Augenschein nehmen möchte, kann sich gerne der regelmäßigen Hausführung für neue Patienten und Interessierte anschließen: Montags bis freitags führt ab 12.30 Uhr eine Mitarbeiterin oder eine Mitarbeiter durchs Haus und zeigt dabei auch in die neuen Räume.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     

Freuten sich über die gelungene Eröffnung des ZaR-Erweiterungsbaus, v.r.n.l.: Barbara Steffens (Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW), Dr. Ingo Liebert (Ärztlicher Direktor und Medizinischer Geschäftsführer, ZaR Münster), Maria Klein-Schmeink (MdB, Sprecherin für Gesundheitspolitik der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen), Thomas Keck (Erster Direktor der DRV Westfalen), Christoph Wolters (Geschäftsführer, ZaR Münster), Markus Lewe (Oberbürgermeister der Stadt Münster), Dr. Michael Marks (Oberarzt im Rückenzentrum und Zentrum für integrative Schmerztherapie), Dr. Bernhard Thülig, Bezirksregierung Münster.
 


 
"ZaR trifft Oper"

Eigentlich werden im Zentrum für ambulante Rehabilitation, ZaR, an der Grevener Straße Patienten behandelt. Am Donnerstag führte jedoch die in Berlin lebende Opernsängerin Roberta Cunningham einen Workshop zu Stimm- und Atemtechniken für Ärzte und Therapeuten durch. Durch die Stimmschulung wird nun auch in den Vorträgen alles rund um das Thema Gesundheit und Rehabilitation im ZaR noch deutlicher und einprägender zu hören sein.

Neben ihrem Studium an der Carnegie-Mellon University (USA), das sie erfolgreich mit einem Gesangs- und Operndiplom abschloss, absolvierte Roberta Cunningham eine Ausbildung als Stimmpädagogin. Als freischaffende Künstlerin hat sie mit ihrem breitgefächerten Repertoire an Bühnen von Leipzig bis Kairo gastiert, darunter auch an den Städtischen Bühnen Münster.

Entsprechend dem Motto „Das Gesagte entfaltet nur Wirkung, wenn es wirkt“ konnte das ZaR-Team im Rahmen des Workshops von  Tricks und Kniffen basierend auf ihrer beruflichen Erfahrung hervorragend profitieren.

Das ZaR ist in Münster die Einrichtung für ganztägig ambulante Rehabilitation in den Fachrichtungen Orthopädie, Neurologie, Kardiologie und Onkologie. Des Weiteren umfasst das Leistungsspektrum die Rehabilitationsnachsorge, berufsspezifische Rehabilitation, Heilmittel, Neuropsychologie sowie Präventionskurse und Rehabilitationssport, Begutachtungen und betriebliches Gesundheitsmanagement.

 

Rückenschmerzen überwinden

Facharztvortrag im ATZ informiert über aktuelle Konzepte

Münster, 15. Mai 2015. Aufgrund von Rückenschmerzen ist die Lebensqualität vieler Menschen stark eingeschränkt. „Es gibt viele Möglichkeiten, Rückenschmerzen zu vermindern oder zu vermeiden und die Lebensqualität deutlich zu verbessern“, ist Dr. Ulrich Frohberger überzeugt. Wie schmerzhafte Funktionsstörungen der Wirbelsäule durch schonende Therapieformen und gezieltes, individuelles Training vermieden werden können, stellt der Orthopäde am kommenden Donnerstag, 21. Mai, in einem Vortrag dar. Die kostenlose Veranstaltung im Ambulanten TherapieZentrum (ATZ) in der Friedrich-Ebert-Str. 113 beginnt um 19.30 Uhr.

 

In seinen Ausführungen informiert Dr. Ulrich Frohberger über aktuelle Diagnosemöglichkeiten und die Aussagekraft apparativer funktioneller Wirbelsäulen-Untersuchungen durch Röntgen, Kernspin- und Computertomographie. Therapeutisch werden die Möglichkeiten physikalischer und physiotherapeutischer Maßnahmen sowie der Schmerztherapie, der Trainingstherapie und des Reha-Sports dargestellt. Der Orthopäde macht auch deutlich, dass das Auftreten von Rückenschmerzen oft seine Ursachen in der Lebensführung der Betroffenen hat: „Hier handelt es sich um einen lebenslangen Prozess, der in der Verantwortung jedes Einzelnen liegt.“ Dabei macht Dr. Frohberger Mut und zeigt Wege auf, sich dieser Verantwortung zu stellen.

 

Vielfältige Unterstützung auf diesem Weg bietet das Ambulante TherapieZentrum (ATZ) in Münster. „Gerade bei Rückenschmerzen kommt der Prävention eine besondere Bedeutung zu“, bestätigt Steffen Patschorke, Leiter des ATZ. In Folge von sitzenden Tätigkeiten komme es zu muskulären Dysbalancen und schmerzhaften Verspannungen. Grund dafür sei unter anderem eine Verkürzung der Bauchmuskulatur, die durch die Rückenmuskulatur ausgeglichen werden muss. „Vielfach kann schon durch die Kräftigung der teils schwachen oder überlasteten Rückenmuskulatur eine deutliche Minderung der Beschwerden erreicht werden“, erläutert Patschorke. Um Probleme zu vermeiden, empfiehlt er jedem, der beruflich eine sitzende Tätigkeit ausführt, präventiv einen haltungs- und rückengerechten Ausgleichssport wie z.B. Rückenschule zu machen. Im ATZ finden Betroffene ausführliche Beratung und besondere Angebote zum Gruppen- und Einzeltraining.

 

Weitere Informationen im ATZ unter 0251/1310842-0. Eine Anmeldung zum Vortrag ist nicht erforderlich. 

 

Osteoporose gezielt behandeln


Facharztvortrag im ATZ informierte über Diagnostik und Therapie

Münster, 14. Januar. Der Kampf gegen den Knochenschwund, auch bekannt als Osteoporose, braucht viele Verbündete. Zwei Münsteraner Akteure stellten sich gestern Abend vor: Das Ambulante TherapieZentrum (ATZ), wo ab Februar spezielle Osteoporose-Sportgruppen starten werden, war Gastgeber für einen Fachvortrag von Dr. med. Ulrich Frohberger vom Osteoporose-Qualitätszirkel Münster.

„Osteoporose wird oft zu spät erkannt“, erläuterte Dr. Frohberger, „viele Betroffene erfahren von ihrer Krankheit erst durch einen Knochenbruch.“ Insgesamt leiden etwa 7,8 Millionen Menschen in Deutschland unter Knochenschwund, davon 6,5 Millionen Frauen. Jährlich sind etwa 300.000 Knochenbrüche auf Osteoporose zurückzuführen. „Diese Zahl möchten wir deutlich senken“, sagte Dr. Frohberger, der als Vorsitzender des Bundes der Osteologen in Westfalen-Lippe mit 140 Fachärzten gegen die tückische Krankheit kämpft. „Dabei gilt es bei den Betroffenen einerseits, den Abbau von Knochensubstanz zu bremsen, andererseits die Knochenstruktur und –stabilität zu verbessern – durch Medikamente, aber auch durch Veränderungen in der Lebensführung.“ Dabei wirke sich auch Reha-Sport sehr positiv aus, betonte der Orthopäde.

In Münster ist das Ambulante TherapieZentrum (ATZ) dafür besonders qualifiziert. „Grundlage für die Behandlung von Osteoporose-Patienten sind die sorgfältige Aufklärung und ein speziell auf das Krankheitsbild zugeschnittenes Training“, erläuterte Steffen Patschorke, Leiter des ATZ. Zentrales Ziel der Therapie sei es, die Sturzgefahr der Osteoporosepatienten zu reduzieren. „Dies erreichen wir in speziellen Osteoporose-Sportgruppen durch die Kräftigung der Muskulatur und die Verbesserung von Gleichgewicht, Kondition und Koordination“, sagte Patschorke. Anfang Februar startet eine neue Gruppe im ATZ. Anmeldungen sind noch möglich unter tel. 0251/1310842-0 oder per Email, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können

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Steffen Patschorke, Leiter des Ambulanten TherapieZentrums (ATZ) und Orthopäde Dr. Ulrich Frohberger informierten über Diagnose und Therapie der Osteoporose.

 
Arztvorträge im Jahr 2015 

Auch im Jahr 2015 finden in den Räumlichkeiten des Ambulanten TherapieZentrums (ATZ) an der Friedrich-Ebert-Straße 113 informative Facharztvorträge durch Herrn Dr. Frohberger statt. Das vollständige Vortragsprogramm finden Sie hier: Programm Facharztvorträge 1. Halbjahr 2015.  
 


 
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