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WDR-Beitrag in der Aktuellen Stunde unter Beteiligung des ZaR

Thema: Patientenversorgung nach Schädeltrauma

Am 04. Januar sendete der WDR im Rahmen der "Aktuellen Stunde" einen Beitrag über die Behandlung von Patienten nach Schädeltrauma. Um die umfangreichen Möglichkeiten, die das ZaR den Betroffenen bietet, abzubilden, fanden diesbezüglich Dreharbeiten in den Räumlichkeiten des ZaR unter Beteilung von ZaR-Neurologin Frau Annette Hausch

 

Den vollständigen Beitrag finden Sie auf der Internetpräsenz des WDR. Klicken Sie dazu bitte hier: zum Beitrag. 


 

 

24.01.2014: Parkinson-Patienten im Blick

ZaR und UKM informieren über besondere Bewegungstherapie / Münster einer der wenigen Therapiestandorte










 

 

 

 

 

 

 

Münster, 24. Januar 2014. Rund 300 000 Menschen in Deutschland sind an Parkinson erkrankt und jährlich kommen fast 13 000 Neuerkrankte hinzu. Zügiges Spazierengehen, große Schritte oder schnelles Greifen sind für viele Parkinson-Patienten unvorstellbar. Sie leiden unter Muskelstarre und –zittern, Bewegungen sind nur verlangsamt möglich und die Lebensqualität wird nachhaltig beeinträchtigt. Hoffnungsschimmer für viele Betroffene ist eine neu entwickelte Bewegungstherapie, die auf Üben von übergroßen Bewegungen basiert und laut Studien signifikant wirksamer ist als andere gängige Bewegungstherapien: die BIG-Therapie.

Das Zentrum für ambulante Rehabilitation (ZaR) bietet in Kooperation mit der Neurologischen Klinik des UKM seit einigen Monaten diese besondere Behandlung an – und bildet damit in Münster einen der wenigen deutschlandweiten Standorte für die BIG-Therapie.
Fachärzte und Physiotherapeuten aus dem ambulanten Versorgungsbereich informierten sich nun im Rahmen einer Fortbildung über die Besonderheiten der Therapie. Speziell ausgebildete BIG-Therapeuten des ZaR und UKM stellten die Rahmenbedingungen der Behandlung sowie die umfassenden Bewegungsangebote vor. „Die BIG-Therapie ist für Patienten mit Parkinson die zurzeit wirksamste Methode, um motorische Defizite zu verbessern. Ziel unserer Veranstaltung ist, durch die gemeinsame Qualifizierung und Zusammenarbeit die Versorgung von Parkinsonkranken zu verbessern. Hierfür sind aber das Wissen und der Austausch mit den Fachkollegen von besonderer Bedeutung“, sind sich die Initiatoren Dr. Kirsten Teetz (Ärztliche Leiterin Abteilung Neurologie, ZaR) und PD Dr. Tobias Warnecke (Oberarzt Klinik für Allgemeine Neurologie, UKM) einig. 


Die BIG-Therapie

Schwerpunkt von »BIG« ist das gezielte Üben von übergroßen Bewegungen, um die Geschwindigkeit und das Bewegungsausmaß der Patienten zu verbessern. Am Beispiel des Gehen bedeutet das: Da die erkrankten Nervenzellen von Parkinson-Patienten nicht erfassen, dass die Schrittlänge verkürzt ist, werden bewusst übergroße Bewegungen trainiert und automatisiert, damit die Patienten mit ihren Schritten näher an das normale Maß herankommen. Entscheidend ist aber auch eine optimal auf den jeweiligen Patienten abgestimmte Medikamentengabe.

Vier Wochen dauert ein Intensivtraining im ZaR und täglich wird eine Stunde in Begleitung der speziell geschulten Physiotherapeuten geübt. Abgeschlossen ist die Therapie damit aber nicht. Vielmehr sieht das Konzept ein lebenslanges Lernen vor. Bei den BIG-Bewegungen handelt es sich um Bewegungen aus dem Alltag, so dass eine Situation des permanenten Übens entsteht und dadurch die verbesserten Bewegungsabläufe weiter automatisiert werden.
Nach Abschluss der Intensiv-Phase werden die Patienten in ein Nachsorgenetz eingebunden, um eine längerfristige Verbesserung der Bewegungsfähigkeit und damit der Lebensqualität sicherzustellen. Eine besondere Bedeutung bei der Betreuung hat hierbei das Selbsthilfenetzwerk der Deutschen Parkinson Vereinigung e.V., in Münster vertreten durch Marlies Hackenesch. 

 

Die LSVT-Loud-Therapie

Hierbei handelt es sich um eine spezielle Sprachtherapie zur Behandlung der Parkinsonbedingten Störung der Stimme, der Sprechlautstärke und der Artikulation. Die Methode folgt dem gleichen Prinzip wie der BIG-Therapie, nämlich dem des hierarchischen Lautstärketrainings, Übungen mit lautem Rufen, Schreien, unterstützt von Schallpegelmessungen mit steigendem Schwierigkeitsgrad.
Das Angebot im ZaR umfasst für Parkinson Patienten neben der BIG-Therapie auch Physiotherapie, Trainings- und Laufbandtherapie sowie Logopädie. Darüber hinaus wird Nordic Walking und Reha-Sport in einer speziellen Parkinsongruppe angeboten.
Bildzeilentext_Team: Das Expertenteam rund um die neue BIG-Therapie v.l.: Klinische Linguistin Dunya Ejeilat, Physiotherapeutin Juliane Wolter, Oberarzt PD Dr. Tobias Warnecke (UKM). Marlies Hackenesch vom Münsterschen Selbsthilfenetzwerk, Dr. Kirsten Teetz (ZaR) und die Physiotherapeutinnen Maike Vieth und Jeanette Heithoff.

 


 

 
20.11.2013: Wirbelsäule im Blickpunkt: Erstes Münsteraner Berufshelferseminar
 
Rund 50 Teilnehmer beim ersten Münsteraner Berufshelferseminar zu Wirbelsäulenverletzungen
 
Verletzungen der Wirbelsäule sind häufig – und können gravierende Folgen nach sich ziehen. Mitunter droht die Berufsunfähigkeit. Beim ersten Münsteraner Berufshelferseminar kamen heute rund 50 Teilnehmer zusammen, um sich über Verletzungen des Stütz- und Bewegungsapparates sowie Therapiemöglichkeiten auszutauschen.
Während der Veranstaltung der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie des UKM in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für ambulante Rehabilitation (ZaR) sowie dem DGUV-Landesverband West wurden in verschiedenen Vorträgen Wirbelsäulenverletzungen thematisiert; von der Diagnostik über die Wahl der richtigen Therapie bis hin zur anschließenden Rehabilitation. Neben dem theoretischen Input gab es zudem die Gelegenheit, im Rahmen von praktischen Übungen beim „Zirkeltraining für Berufshelfer“ selbst aktiv zu werden.

 
Bild: Das Referententeam des ersten Münsteraner Berufshelferseminars (v.l.n.r.): Priv.-Doz. Dr. Thomas Vordemvenne, Peter Schmidt, Dr. Ingo Liebert, Karl-Heinz Andro, Prof. Dr. Michael Raschke, Prof. Dr. Thomas Schildhauer, Marc Roderfeld, Dr. Michael Marks und Thomas Bredol
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08.10.2013 Bewegungszentrum für Parkinson-Patienten

ZaR und UKM bieten neue Bewegungstherapie bei Parkinson gegen fortschreitende Abnahme der Beweglichkeit

Münster. Mit zügigem Schritt spazieren gehen – für Menschen mit Parkinson unvorstellbar. Sie leiden unter Muskelstarre und -zittern, Bewegungen sind nur verlangsamt möglich, ihre Haltung ist instabil. Mit der BIG-Methode ist nun ein Therapiekonzept entwickelt worden, das zur Verbesserung von Geschwindigkeit und Bewegungsausmaß führt. Unter anderem nimmt die Gehgeschwindigkeit durch Vergrößerung der Schrittlänge zu. „Das Konzept basiert auf dem gezielten Üben von übergroßen Bewegungen“, sagt Privatdozent Dr. Tobias Warnecke, Oberarzt der Klinik für Allgemeine Neurologie des UKM (Universitätsklinikum Münster). Am Beispiel des Gehens heißt das: Da die erkrankten Nervenzellen von Patienten mit Parkinson nicht erfassen, dass die Schrittlänge verkürzt ist, werden bei der BIG-Therapie bewusst übergroße Bewegungen trainiert und automatisiert, damit die Patienten mit ihren Schritten näher an das normale Maß herankommen.

Nach ersten Erfahrungen mit der BIG-Therapie am UKM wurde das Angebot auf das Zentrum für ambulante Rehabilitation (ZaR) ausgeweitet, wo mittlerweile unter der Federführung von Dr. Kirsten Teetz, Ärztliche Leiterin Neurologie im ZaR, ein Großteil der Therapien stattfindet. Das Programm dauert vier Wochen, in denen die Patienten eng von den Physiotherapeuten betreut werden. Abgeschlossen ist die Therapie damit aber nicht; das Konzept sieht ein lebenslangesLernen vor. „Bei den BIG-Bewegungen handelt es sich um Bewegungen aus dem Alltag, sodass auch in den Phasen, in denen keine Therapie stattfindet, eine Situation des permanenten Übens entsteht und dadurch die verbesserten Bewegungsabläufe immer weiter automatisiert und selbstverständlich werden“, erklärt Teetz das Konzept. Nach Abschluss der Intensiv-Phase werden die Patienten in ein Bewegungsnachsorgenetz eingebunden, um eine längerfristige Verbesserung der Bewegungsfähigkeit und damit der Lebensqualität sicherzustellen. „Regelmäßige Bewegung gehört zur Parkinsonbehandlung wie Medikamente und ausreichend Flüssigkeit“, so Teetz. All dies geschieht unter enger Einbeziehung des Münsterschen Selbsthilfenetzwerkes der Deutschen Parkinson Vereinigung e.V.

Entwickelt wurde das BIG-Konzept von einer amerikanischen Forschergruppe. In ersten wissenschaftlichen Studien konnte gezeigt werden, dass diese Therapie signifikant wirksamer als andere gängige Therapien wie Nordic Walking oder ein Hausübungsprogramm ist und das Fortschreiten der Behinderung verzögert werden. Auch in Münster wird bei allen Patienten die Vorher/Nachher-Situation mittels klinischem Befund und einer Videoanalyse ausgewertet, um den Behandlungserfolg zu dokumentieren. Die Physiotherapeutinnen des UKM und ZaR sind überzeugt von dem Konzept. „Die BIG-Therapie ist für Patienten mit Parkinson die zurzeit wirksamste Methode, um motorische Defizite zu verbessern. Mit verschieden stark betroffenen Patienten konnten wir bereits tolle Erfolge für die Motorik, aber auch die Lebensqualität der Patienten erzielen. Deshalb lautet unsere Empfehlung für alle Parkinson-Patienten: Bewegt euch und denkt groß!“

Bild: Ein starkes Team für Parkinson-Patienten in Münster: Dr. Kirsten Teetz (ZaR) 2.v.r., Privatdozent Dr. Tobias Warnecke (UKM), 3.v.r und Marlies Hackenesch (Deutsche Parkinson Vereinigung), vorne,  mit den Physiotherapeutinnen des ZaR und UKM.

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11.09.2013 Neuer Kurs "Endlich Nichtrauchen" - Neue Termine

In Kooperation mit der Nichtraucherwerkstatt bieten wir im Präventionsbereich des ZaR einen Kurs "Endlich Nichtrauchen" an.

Bitte beachten Sie die neuen Termine: 04.11. - 16.12.2013. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem folgenden Informationsblatt:


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